Marshall McLuhans wohl meistzitierte Aussage lautet “The Medium ist the Message”. Er hat darauf hingewiesen, dass die Kanäle der Informationsübertragung wichtiger sind, als die Inhalte selbst. Dem würde ich nicht vorbehaltlos zustimmen, ganz falsch ist es aber nicht. Zwar halte ich den Inhalt für das Zentrale, was bringt es aber, wenn dieser niemanden erreicht? Und: was kann man dagegen tun? Die Medien zerfließen in neuen Plattformen.
Trends
Instagram im Unternehmenseinsatz? Vorab ein Selbstversuch
Auf welchen Plattformen muss man als Unternehmen vertreten sein? Eine allgegenwärtige Frage. An manchen kommt man nicht vorbei (Facebook), andere müssen wohl einfach zu Identität und Story des Unternehmens passen. Es ist also immer ein Abwiegen. Wie sieht’s mit Instagram aus? Eine Frage, auf die mir die Antwort fehlt – noch.
@Pontifex_de: den digitalen Teufel austreiben!
Im Jahr 2015 hat sich also auch der Papst zu digitalen Medien zu Wort gemeldet. „Das kann ja heiter werden“, habe ich mir gedacht. Wurde es auch. Ziel des Pontifex: den digitalen Teufel austreiben.
Content-Unbundling bei Medien
„Content is King“ hat Bill Gates ein Essay 1996 betitelt. Doch der König vermochte sich lange Zeit nicht so recht durchzusetzen. Online-Werbung, Zusatzangebote, nicht funktionierende Paywalls – all das sind bekannte Begleiterscheinung des (digitalen) Journalismus. Nur: der Content selbst – das eigentliche Premiumprodukt – ließ sich kaum zu Geld machen. Nun klopfen aber neue Entwicklungen Gates‘ Bonmot erneut auf dessen Gehalt ab. Spätestens seit Google, Facebook und Apple den Ring betreten haben, ist die Branche zwischen Spannung und Furcht hin- und hergerissen. Erleben wir den wahren Beginn des Paid Content? Und wenn ja, wer überlebt ihn? Was bedeutet Content-Unbundling für den Markt?
Find what you love and let it kill you: Facebook Instant Articles
Mit Facebook Instant Articles stellte das Unternehmen im Mai das neue Tool vor, um User zukünftig noch länger auf der Plattform zu halten. Die Plattform integriert komplette fremdproduzierte Medieninhalte. Ein fragwürdiges Tauschgeschäft für die liefernden Medienhäuser – dennoch sind vom Start weg große Namen an Bord. Ein Bezahlmodell ist ebenso in den Startlöchern. Letzteres kann für Blogger interessant sein.
Die Todgeweihten beugen sich vor dem neuen Kaiser
„Spiegel“, „Bild“, „New York Times“, „Guardian“, BBC, NBC, „National Geographic“, „The Atlantic“, „Buzzfeed“ – nicht gerade unbekannte Namen, die beim Instant Articles-Programm von Beginn an mit dabei sind. Die dramatische Überschrift des Absatzes ist übrigens einem Text der FAZ entnommen. Sie drückt nichts weiter aus, als das Unverständnis über dieses Einknicken gegenüber der Krake aus Menlo Park.
Amazon Payments und Android Pay als Rettung für den Online-Journalismus?
Mit wenigen Ausnahmen funktionieren Paywalls bei Online Medien einfach nicht. Oft probiert, oft gescheitert. Doch was fehlt zum tragfähigen Online-Geschäftsmodell? Amazon Payments und Android Pay eröffnen neue Erlösstrategien.