Instagram im Unternehmenseinsatz? Vorab ein Selbstversuch

Auf welchen Plattformen muss man als Unternehmen vertreten sein? Eine allgegenwärtige Frage. An manchen kommt man nicht vorbei (Facebook), andere müssen wohl einfach zu Identität und Story des Unternehmens passen. Es ist also immer ein Abwiegen. Wie sieht’s mit Instagram aus? Eine Frage, auf die mir die Antwort fehlt – noch.

Ich bin in einem Unternehmen tätig, das Potenzial und Notwendigkeit von Bildsprache schon früh erkannt hat, wenngleich eher implizit. Ich würde den Beginn der Professionalisierung der Corporate Bildsprache retrospektiv am Beginn der 00er-Jahre verorten. Also lange, bevor ich ins Unternehmen kam 🙂

Mittlerweile verfügt das Haus über einen ansehnlichen Fundus an Bildmedien, neue werden mit erprobten Fotografen, die die Anforderungen unserer Bildsprache gut kennen, angefertigt. Schöne Landschaften, imposante Talsperren, riesig dimensionierte Technik – das ist dankbar und ergiebig.

Und so setzen wir viele stimmige und stimmungsvolle Bilder erfolgreich in allerlei Facetten der Kommunikationsarbeit ein. Darüber hinaus – Youtube: läuft, Flickr: bewusst in den Dornröschenschlaf versetzt (Verhältnis Aufwand:Nutzen nicht stimmig), Facebook: klar, Twitter: pfeift. Google+: gibt’s irgendwie auch. Drängt sich Frage auf: Hm, warum eigentlich nicht auch Instagram?

…ja, die Frage kommt zugegebener Maßen relativ spät, aber immerhin. Und: muss man bei jedem Trend dabei sein (siehe Flickr heute)?

Instagram: Aufwand vs. Nutzen

Die Frage nach Kosten und Nutzen und insbesondere deren Verhältnismäßigkeit sollte stets am Anfang stehen. In einer Zeit knapper Ressourcen (die ja eigentlich nie vorüber geht) möchte ich wissen, welchen Aufwand ein qualitativ betriebener Corporate Account erfordert und ob’s dafür genug bringt.

Um das Medium eingehender kennen zu lernen, habe ich mich nun doch zu einem Selbstversuch entschlossen. Das, obwohl ich mich vor kurzem noch als privater Kritiker (siehe oben, irgendwie bin ich’s immer noch) dieser Art der Selbstinszenierung geäußert habe. Zugegebener Maßen ist Facebook aber auch nicht viel anderes.

Ich möchte die Funktionen und Eigenheiten von Instagram zunächst kennen lernen, bevor ich einen Unternehmenseinsatz erwäge – wen’s interessiert, bittesehr:

Instagram

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