Axel Springer Digitalumsätze bei 72%: So gelingt die Digitalisierung

Axel Springer Digitalumsätze 2017 mediapunk

Die Axel Springer Digitalumsätze machen mittlerweile 72 Prozent der Gesamtumsätze des Medienhauses aus. Beherzt hat der vormalige Print-Gigant eine Online First Strategie exekutiert, die Früchte trägt. Nicht nur der Anteil der Digitalumsätze steigt, auch der Gesamtumsatz (1,7 Milliarden Euro) und das EBITDA (317,2 Millionen Euro). Doch wie ist das zu schaffen? Die Medienhäuser und Publisher … Weiterlesen

Verlorene Unschuld: wenn Blogger Influencer sein möchten

Mediapunk Influencer #fairbloggerrelations

Mit Blogs verhält es sich – wie mit vielen Bereichen der Kultur – so, wie es Jeremy Rifkin im Jahr 2000 vorausgesehen hat. Die nächste Entwicklungsstufe des Kapitalismus kennzeichnet eine Durchkommerzialisierung des kulturellen Sektors. In der Kommunikation wird dies etwa am Begriff “Content” deutlich. Diese Meta-These lässt sich überraschend einfach auf Blogs und Influencer Relations herunterbrechen.

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YouTube – die zweitgrößte Suchmaschine der Welt

Youtube ist die zweitgrößte Suchmaschine

Ende April verschlug es mich anlässlich eines Vortrags ins Hamburger Headquarter von Google Deutschland (mehr zum Google Office selbst gibt’s übrigens hier). Im Vortrag ging es vor allem um AdWords. Darunter viel Bekanntes, manch neuer Kniff und bessere Analyseansätze. So weit, so gut. Das war schon mal die Reise wert. Ein scheinbar beiläufiger Nebensatz mit … Weiterlesen

Die, communication workshop, die! Oder: Wie man wirklich lernt, Kommunikation zu verstehen

Ein gutes Buch statt Communication Workshop

Vorweg genommen, die Antwort ist einfach: Lesen! Weniger gute Antwort: ein Communication Workshop.

Viele meiner Zunft (grob gesprochen also alle jener „Irgendwas mit Medien“-Menschen) haben häufig das Problem: Ihre Kompetenz wird als Allerwelts-Kulturtechnik angesehen. Ich in diesem Zusammenhang bewusst von einer Zunft. Gute Kommunikation hat viel mit sich anzueignendem, „handwerklichem“ Geschick und Wissen im Umgang mit der Materie „Sprache“ gemein.

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Ich schau den Superbowl auf Facebook!

Der Superbowl auf Facebook?
Lange Zeit galt Netflix als der neue Wettbewerber am Fernsehmarkt – auch um den Superbowl. Binge Watching leicht gemacht, Serien und Filme, wann und wo man will. Live-Veranstaltungen blieben ob ihrer zeitlichen Gebundenheit ein Vorrecht des linearen Fernsehens – also althergebrachter Broadcaster. Nun ist abzusehen: Die Zeiten ändern sich! Twitter und Facebook haben für die NFL-Rechte geboten. Twitter hat sie sogar gekriegt. Was das bedeutet? Einiges!

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read.it-App will Spotify für Magazine sein

read.it will Spotify für Magazine sein

Kann das gelingen? Nun ja, so nicht. Die Ansage des Blendle-Konkurrenten read.it lautet: Über 200 Titel und 85 Prozent des heimischen Medienmarktes stehen dem österreichischen Nutzer zur Verfügung. Werbefinanziert als Gratisversion oder ab 9,99 Euro monatlich als Premium-Produkt. Das große Problem liegt jedoch ganz wo anders.

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Wie sich Medienunternehmen selbst sehen – auf Facebook

Medienunternehmen auf Facebook

Nach gefühlten Ewigkeiten habe ich es wiedermal geschafft, einen Blogartikel zu fabrizieren. Dazu habe ich mir ein paar Medienunternehmen sowie neue Wettbewerber auf Facebook angesehen, weil ich wissen wollte, wie diese sich in ihren offiziellen Auftritten eigentlich selbst kategorisieren. Das Ergebnis ist durchaus interessant!

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Die Zeit des E-Books ist vorbei? Schwachsinn!

Die Zeit des E-Books ist nicht vorbei

Die Frankfurter Buchmesse neigt sich 2015 bereits wieder dem Ende. Im Vorfeld kam es zu teils hysterischen Missinterpretationen: So sei der „Hype um E-Books vorbei“, „Mit dem Umsatz geht es abwärts“, „E-Books spielen eine untergeordnete Rolle“ (Der Originalbeitrag http://futurezone.at/digital-life/der-hype-um-e-books-ist-vorbei ist mittlerweile nicht mehr online). Doch: Das ist entweder schlecht recherchiert oder Realitätsverweigerung. Wahrscheinlich beides. Fakt ist: Die Digitalisierung ist auch im Publishing-Bereich angekommen und sie wird nicht mehr verschwinden. Ganz im Gegenteil.

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I’ll be back! Kuratierter Content ist wieder ein Ding

Ill be back! Kuratierter Content zwichen Mensch und Maschine

Kuratierter Content von einem (menschlichen) Redaktionsteam wird zunehmend wiederentdeckt – vor allem von jenen, die sich zukünftig selbst als Medien(häuser) wahrnehmen möchten. Rein auf Algorithmen basierendes Kuratieren von News und Inhalten generell stößt alsbald an seine Grenzen. Im Vorteil ist, wer zusätzlich über ein Team verfügt, das auswählt, zusammenstellt, editiert und ergänzt.

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