Twitter tritt mit „Twitter Moments“ als News-Kurator in Erscheinung

Twitter Moments

But the challenge we’ve had over the years is, although we have the world’s greatest content, it’s like having a television without a channel guide or even a remote control.
Kevin Weil, Produktchef Twitter zu Twitter Moments

Die angeblich bald aus dem „Project Lighting“ hervorgehenden „Twitter Moments“ sollen das ändern. Twitter kuratiert in Zukunft News – mit einem Redaktionsteam.

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Das Red Bull Media House – Storytelling in hohen Dosen

Red Bull Mediahouse-Display

Heute widme ich mich einer kurzen Vorstellung und Analyse eines der wohl spannendsten neuen Medienprojekte der Gegenwart. Das Red Bull Media House als oft zitiertes Paradebeispiel für Branding schlechthin. Storytelling macht die an sich austauschbare Brause zu einem Unikum. Owned Media ist key. Das macht das im „Red Bull-Imperium“ eingebettete Medienunternehmen zu einem überaus spannenden … Weiterlesen

Wie Medien zerfließen in Apple, Facebook und Google, ohne zu verschwinden

Marshall McLuhans wohl meistzitierte Aussage lautet “The Medium ist the Message”. Er hat darauf hingewiesen, dass die Kanäle der Informationsübertragung wichtiger sind, als die Inhalte selbst. Dem würde ich nicht vorbehaltlos zustimmen, ganz falsch ist es aber nicht. Zwar halte ich den Inhalt für das Zentrale, was bringt es aber, wenn dieser niemanden erreicht? Und: was kann man dagegen tun? Die Medien zerfließen in neuen Plattformen.

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Instagram im Unternehmenseinsatz? Vorab ein Selbstversuch

Quelle: instagram-signup.com

Auf welchen Plattformen muss man als Unternehmen vertreten sein? Eine allgegenwärtige Frage. An manchen kommt man nicht vorbei (Facebook), andere müssen wohl einfach zu Identität und Story des Unternehmens passen. Es ist also immer ein Abwiegen. Wie sieht’s mit Instagram aus? Eine Frage, auf die mir die Antwort fehlt – noch.

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Content-Unbundling bei Medien

Content-Unbundling MediaPunk

„Content is King“ hat Bill Gates ein Essay 1996 betitelt. Doch der König vermochte sich lange Zeit nicht so recht durchzusetzen. Online-Werbung, Zusatzangebote, nicht funktionierende Paywalls – all das sind bekannte Begleiterscheinung des (digitalen) Journalismus. Nur: der Content selbst – das eigentliche Premiumprodukt – ließ sich kaum zu Geld machen. Nun klopfen aber neue Entwicklungen Gates‘ Bonmot erneut auf dessen Gehalt ab. Spätestens seit Google, Facebook und Apple den Ring betreten haben, ist die Branche zwischen Spannung und Furcht hin- und hergerissen. Erleben wir den wahren Beginn des Paid Content? Und wenn ja, wer überlebt ihn? Was bedeutet Content-Unbundling für den Markt?

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Die Neueste Zürcher Zeitung kommt aus Wien – NZZ.at

Nachdem Michael Fleischhacker infolge der Entwicklungen rund um Die Presse/Styria um 2012 von der Bildfläche verschwunden war (von einer deplaziert wirkenden Kolumne in der bunten Kurier-Beilage „Freizeit“ abgesehen), meldete er sich 2014 mit dem schillernden Projekt NZZ.at zurück. Dabei handelt es sich offensichtlich um einen Testballon der NZZ, um auszutesten, wie sich das Medienhaus in Zukunft online aufstellen kann. Teils gute Ansätze, der Stein der Weisen wurde dabei noch nicht entdeckt.

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Find what you love and let it kill you: Facebook Instant Articles

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Mit Facebook Instant Articles stellte das Unternehmen im Mai das neue Tool vor, um User zukünftig noch länger auf der Plattform zu halten. Die Plattform integriert komplette fremdproduzierte Medieninhalte. Ein fragwürdiges Tauschgeschäft für die liefernden Medienhäuser – dennoch sind vom Start weg große Namen an Bord. Ein Bezahlmodell ist ebenso in den Startlöchern. Letzteres kann für Blogger interessant sein.

Die Todgeweihten beugen sich vor dem neuen Kaiser

„Spiegel“, „Bild“, „New York Times“, „Guardian“, BBC, NBC, „National Geographic“, „The Atlantic“, „Buzzfeed“ – nicht gerade unbekannte Namen, die beim Instant Articles-Programm von Beginn an mit dabei sind. Die dramatische Überschrift des Absatzes ist übrigens einem Text der FAZ entnommen. Sie drückt nichts weiter aus, als das Unverständnis über dieses Einknicken gegenüber der Krake aus Menlo Park.

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MediaPunk.org geht an den Start!

MediaPunk.org-Logo

MediaPunk.org setzt sich mit aktuellen Entwicklungen und Trends in der Welt der Medien und Kommunikation auseinander. Themen sind etwa die Zukunft von Content, Storytelling, Publishing sowie neue Geschäftsmodelle und Meta-Trends in Kommunikation und Publishing. #nofuture für klassische Medien? Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit… Motivation und Ziele: interessante Lektüre, neue Erkenntnisse … Weiterlesen