Derivate Medienprodukte

Derivate Medienprodukte als neue Chance

Derivate Medienprodukte können die neue Produktform für virtuelle Publisher werden. Dabei ist das Produkt der Content – und zwar ausschließlich dieser. Ein eigener Container – also eine eigene Plattform oder gar ein eigenes Druckwerk – ist dafür nicht mehr zwingend erforderlich. Ich bin zwar großer Freund einer eigenen Website oder eines eigenen Blogs als Content … Weiterlesen

Postmoderne Kommunikation – was bedeutet das?

Postmoderne Kommunikation Mediapunk

Die moderne Kommunikation war Ausgangspunkt einer gesellschaftlichen Entwicklung, getrieben von Standardisierung, Reproduzierbarkeit, Zugang und der Idee des geistigen Eigentums. Als Werke standen abgeschlossene Produkte im Zentrum. Heute ist postmoderne Kommunikation Vorläufer einer gesellschaftlichen Weiterentwicklung. Das Produkt wird zum kontinuierlichen Prozess. Digitalisierung und Netzwerke lassen postmoderne Kommunikation kybernetisch werden und nicht länger linear. In der Postmoderne … Weiterlesen

Axel Springer Digitalumsätze bei 72%: So gelingt die Digitalisierung

Axel Springer Digitalumsätze 2017 mediapunk

Die Axel Springer Digitalumsätze machen mittlerweile 72 Prozent der Gesamtumsätze des Medienhauses aus. Beherzt hat der vormalige Print-Gigant eine Online First Strategie exekutiert, die Früchte trägt. Nicht nur der Anteil der Digitalumsätze steigt, auch der Gesamtumsatz (1,7 Milliarden Euro) und das EBITDA (317,2 Millionen Euro). Doch wie ist das zu schaffen? Die Medienhäuser und Publisher … Weiterlesen

Moderne Kommunikation – was ist das?

Moderne Kommunikation MediaPunk.org

Moderne Kommunikation – das klingt doch eigentlich ziemlich zeitgemäß, richtig? Falsch. Moderne Kommunikation ist Kommunikation in Logiken der Vergangenheit. Warum? Weil wir an der Stufe zur Postmoderne stehen. Spätere Generationen werden den Übergang von der Moderne zur Postmoderne vermutlich mit dem letzten Jahrtausendwechsel datieren. 9/11 oder die Corona-Pandemie böten sich als symbolische Daten an. Wichtig: … Weiterlesen

Das Heisenberg’sche Kommunikationsgesetz für das 21. Jahrhundert

Das Heisenberg'sche Kommunikationsgesetz

Gerne wird Kommunikation als Soft-Topic belächelt und immer noch als Nice-to-Have angesehen. Das Unterschätzen des Faktors Kommunikation für wirtschaftlichen Erfolg ist fahrlässig. Allein schon deshalb, weil er der absolut einflussreichste Aspekt in der postindustriellen Gesellschaft ist. Wirtschaftlicher Erfolg jedoch muss zuallererst auf den Bedürfnissen der Gesellschaft fußen. Was sehr verkopft klingt, ist ursächlich und wesentlich! Wehe dem, der das Heisenberg’sche Kommunikationsgesetz nicht verstanden hat, wohl dem, der schon.

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Verlorene Unschuld: wenn Blogger Influencer sein möchten

Mediapunk Influencer #fairbloggerrelations

Mit Blogs verhält es sich – wie mit vielen Bereichen der Kultur – so, wie es Jeremy Rifkin im Jahr 2000 vorausgesehen hat. Die nächste Entwicklungsstufe des Kapitalismus kennzeichnet eine Durchkommerzialisierung des kulturellen Sektors. In der Kommunikation wird dies etwa am Begriff “Content” deutlich. Diese Meta-These lässt sich überraschend einfach auf Blogs und Influencer Relations herunterbrechen.

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YouTube – die zweitgrößte Suchmaschine der Welt

Youtube ist die zweitgrößte Suchmaschine

Ende April verschlug es mich anlässlich eines Vortrags ins Hamburger Headquarter von Google Deutschland (mehr zum Google Office selbst gibt’s übrigens hier). Im Vortrag ging es vor allem um AdWords. Darunter viel Bekanntes, manch neuer Kniff und bessere Analyseansätze. So weit, so gut. Das war schon mal die Reise wert. Ein scheinbar beiläufiger Nebensatz mit … Weiterlesen

VR – das kann ins Auge gehen: Warum Brillenträger intelligenter wirken

VR-Technologie kann in' Auge gehen

Sollte die Augenärzte-Lobby aus Sorge um ihr zukünftiges Geschäft eine Kampagne lancieren, sie wäre mit VR für alle gut beraten. Diese Sorge ist aber überhaupt nicht angebracht. Die Patienten rekrutieren sich selbst. Was aber hat all das mit disruptiven Medien zu tun? Auf kurze Sicht wenig – wobei, bei genauerem Hinsehen gerade da sehr viel.

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Die, communication workshop, die! Oder: Wie man wirklich lernt, Kommunikation zu verstehen

Ein gutes Buch statt Communication Workshop

Vorweg genommen, die Antwort ist einfach: Lesen! Weniger gute Antwort: ein Communication Workshop.

Viele meiner Zunft (grob gesprochen also alle jener „Irgendwas mit Medien“-Menschen) haben häufig das Problem: Ihre Kompetenz wird als Allerwelts-Kulturtechnik angesehen. Ich in diesem Zusammenhang bewusst von einer Zunft. Gute Kommunikation hat viel mit sich anzueignendem, „handwerklichem“ Geschick und Wissen im Umgang mit der Materie „Sprache“ gemein.

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Get out of your Comfort Zone! MediaPunk am Poetry Slam

Ceci Margritte Poetry Slam

Interdisziplinarität war mir immer ein großes Anliegen. Ich bin der Überzeugung, dass Interdisziplinarität zu einem Mehr an Erkenntnis führt und der Blick über den Tellerrand diese auch besser macht. Vielleicht sind Medien daher so spannend. Eine Schnittmenge aus Kultur, Technologie, Soziologie und Wirtschaft – das kann schon faszinieren. Das Schwierige bei der Interdisziplinarität: Sie zwingt, sich zu überwinden und seine Comfort Zone zu verlassen. Immer wieder auf’s Neue. Ich hab’s kürzlich zweimal zu Stande gebracht. Von einem Mal möchte ich hier kurz erzählen: MediaPunk auf einem Poetry Slam!

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Social Media ist keine Kommunikationsdisziplin!

BVG versteht Social Media

Ich war vor kurzem wieder in Berlin. Der Facebook-Auftritt der BVG hat hat mich schon seit längerem als eine Art Best Practice fasziniert. Beim Warten auf meine Tram an der Station Naturkundemuseum haben sich dann lose, schon länger vorhandene Denkfäden zu einer stringenten Erkenntnis zusammengesponnen. Die BVG hat offensichtlich eines verstanden: Social Media ist mehr als Digital Media, 2.0 oder Multichannel ist. Es ist auch kein spezielles Skill-Set und keine Disziplin. Aber was ist Social Media dann?

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Neue Technologien als mediale Demokratisierung von Events

Hooligans und die Demokratisierung von Events

Warum „live“ weder live ist und die Realität bei der EURO 2016 einer manipulativen Marketinginszenierung geopfert wurde – Antworten darauf, und auf die Frage, warum gerade der Facebook-Livestream regulierend eingreifen kann, gibt’s im aktuellen Blogbeitrag zu Medien und Demokratisierung. 

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