Was wir von Deichkind lernen können

Von Deichkind Disruption lernen

Heute spielt Deichkind in Wien. Was das mit der Entwicklung der Medienwelt zu tun hat? Viel! Das Kollektiv identifiziert und setzt Themen – und das traditionell durch Disruption: „Wir wollten das ganze Ding gegen die Wand fahren. Aber die Wand war nicht stabil genug.“ Was übrig bleibt, ist Erfolg dort, wo andere zu Grunde gehen.

Deichkind auf ihre Musik zu reduzieren, ist stark verkürzend. Klar ist es legitim, einfach die Songs gut (oder auch nicht) zu finden und sich nicht weiter damit zu beschäftigen. Eine genauere Auseinandersetzung mit dem Kollektiv, bei dem nicht mal so klar ist, ob es jetzt aus 3, 10 oder 50 Personen besteht, ist aber äußerst lohnend! Insbesondere Akteuren im teils arg gebeutelten Mediengeschäft, denen die Entwicklungen nur so um die Ohren rauschen, sei dies besonders ans Herz gelegt!

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read.it-App will Spotify für Magazine sein

read.it will Spotify für Magazine sein

Kann das gelingen? Nun ja, so nicht. Die Ansage des Blendle-Konkurrenten read.it lautet: Über 200 Titel und 85 Prozent des heimischen Medienmarktes stehen dem österreichischen Nutzer zur Verfügung. Werbefinanziert als Gratisversion oder ab 9,99 Euro monatlich als Premium-Produkt. Das große Problem liegt jedoch ganz wo anders.

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Wie sich Medienunternehmen selbst sehen – auf Facebook

Medienunternehmen auf Facebook

Nach gefühlten Ewigkeiten habe ich es wiedermal geschafft, einen Blogartikel zu fabrizieren. Dazu habe ich mir ein paar Medienunternehmen sowie neue Wettbewerber auf Facebook angesehen, weil ich wissen wollte, wie diese sich in ihren offiziellen Auftritten eigentlich selbst kategorisieren. Das Ergebnis ist durchaus interessant!

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#FragNestle: Man erntet, was man sät!

#fragnestle

Schlecht gestohlene, aufgesetzte und unseriöse Kampagne #fragNestle wird zum Bumerang. Zu Recht. Wer von Dingen spricht, die er nicht lebt, wird unauthentisch. Das mehr als fragwürdige Business Modell des weltweit größten Nahrungsmittelkonzerns ist längst keine Überraschung mehr – was gerade der PR-Abteilung klar sein muss. Dass die richtigen Schlüsse daraus gezogen werden, ist zu bezweifeln.

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Deutsche Blendle-Beta startet – MediaPunk ist dabei!

Deutsche Blendle-Beta mit MediaPunk

In der Vorwoche habe ich erfreulicher Weise einen Zugangs-Code für die deutsche Blendle-Beta in meinem Posteingang entdeckt. Da ich das Projekt ja bereits als spannend beschrieben habe, freue ich mich, es ab sofort auch im Hands-On ausprobieren zu können. Erste Erfahrungen mit dem Digital-Kiosk, der es ermöglicht, einzelne Artikel aus verschiedenen Medien zu kaufen, folgen in Kürze!

…und so sieht die Blendle-Beta aus:

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Form Follows Function – Der Leser will Lesbarkeit!

Lesbarkeit als Erfolgsfaktor digitaler Medien

Wie so oft im (Medien)Leben sind die gehaltvollsten Erkenntnisse die scheinbar einfachsten – und keineswegs revolutionär. Diese zu beherzigen fällt offenbar dennoch schwer. Nun hat sich herausgestellt: Leser digitaler Magazine wollen vor allem eines – gute Lesbarkeit.
Na, Heureka! Wer hätte das gedacht? Doch wahr ist auch: danach wurde lange gar nicht gefragt.

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Die Neueste Zürcher Zeitung kommt aus Wien – NZZ.at

Nachdem Michael Fleischhacker infolge der Entwicklungen rund um Die Presse/Styria um 2012 von der Bildfläche verschwunden war (von einer deplaziert wirkenden Kolumne in der bunten Kurier-Beilage „Freizeit“ abgesehen), meldete er sich 2014 mit dem schillernden Projekt NZZ.at zurück. Dabei handelt es sich offensichtlich um einen Testballon der NZZ, um auszutesten, wie sich das Medienhaus in Zukunft online aufstellen kann. Teils gute Ansätze, der Stein der Weisen wurde dabei noch nicht entdeckt.

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